Die edologic zieht in die Welt – oder auch unser Besuch bei Google

Im August 2017 war es so weit. Flüge gebucht, ESTA beantragt, Koffer gepackt - die edologic macht sich auf nach San Francisco um Google einen Besuch abzustatten.

Nach einem aufregenden Flug, der mit Turbulenzen unterstrichen wurde, sind wir endlich in San Francisco gelandet. Nun trennt uns nur noch die Kontrolle von der aufregenden Stadt. Nur noch ist sehr beschönigt, denn wir warten und warten und warten, bis wir endlich bei dem netten Polizisten sind der uns den Stempel in den Pass drückt und die Fingerabdrücke abnimmt. Aber nun steht uns nichts mehr im Weg, wir sind angekommen in den United States of America.

Naja es steht uns fast nichts mehr im Weg, wir müssen nur noch unsere Koffer holen, den Weg zur Autovermietung finden, mit der Autovermietung rum ärgern, weil die meinen, dass wir den Wagen für alle Fälle versichern müssten, ein einfaches nein hilft da nicht und dann den Wagen abholen. Den Wagen abholen, der auf den Parkplatz stehen müsste, ja richtig müsste, denn eine nette Familie war gerade dabei unseren Wagen mit ihren Koffern zu beladen. Eine Freude für sie, wie es schien, eine Warterei für uns.

Nun gut, nach kurzem warten, hatten wir ein Auto, Gepäck rein geladen, Cabrio-Dach auf gemacht, gemerkt dass er schnurrt wie ein Kätzchen, darüber gefreut, los gefahren, Schock bekommen, wie kalt es eigentlich in San Francisco ist an die nächste Ecke gefahren Dach wieder zu gemacht. In die Unterkunft gefahren, gegessen, geschlafen und am nächsten Morgen gespannt wie ein Flitzebogen endlich zu Google.

Ob es an Google liegen mag oder doch an dem Standpunkt, lassen wir jetzt mal dahin gestellt, aber es schien die Sonne und es war angenehm warm. Also nur da, nicht in San Francisco oder Umgebung. Vielleicht kauft Google ja auch extra das Wetter ein …

Nach einer für ein Unternehmen langen Fahrt durchs Google Städtchen, wartet am Gebäude 5052 unser Google Freund, der uns eingeladen hat. Bevor er uns Google zeigt, zeigt er uns einen geheimnisvollen Ort und erzählt uns, dass er gerade an einem Projekt arbeitet, das streng geheim ist.

Was nicht geheim ist, sind die meisten Google Gebäude, wo man allerdings auch nur mit einer Kontaktperson rein kommt, die so eine Plastikkarte besitzt, an einem Bändchen was sich automatisch wieder rein zieht. Er zückt also seine Karte, die Tür summt und wir sind drinnen. Im ersten Google Gebäude. Als Besucher müssen wir uns anmelden, bekommen Besucher-Ausweise von Google, leider ohne automatisches Rückholbändchen und los gehts.

Die zweite Tür öffnet sich und man steht mitten bei Google in einer Cafeteria, man fühlt sich ein bisschen in die Schulzeit zurück versetzt, nur, dass es einen ticken (was untertrieben ist) cooler ist. Als guter Gastgeber gibt unser Freund erstmal einen Kaffee aus, wobei nicht er den Kaffee ausgegeben hat sondern Google. Man steht also an der Kaffeebar an, sucht sich unter vielen Kaffeesorten seinen Kaffee aus und bekommt ihn. Bezahlen muss man nichts, denn Google sagt sich, nur zufriedene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter.

Gut gestärkt geht es zum Hauptgebäude von Google. Wie schon erwähnt, ist es ein Riesen Komplex, zu Fuß wären wir eine Zeit unterwegs gewesen, aber auch daran hat Google gedacht. Überall stehen diese bunten Google Fahrräder rum, die man nehmen kann um sich auf dem Gelände zu bewegen. Schwungvoll aufs G-Bike gesetzt und los geht’s. Naja mit Kaffee in der Hand, ist schwungvoll eher beschönigt, aber dies muss ja keiner wissen.

Endlich angekommen, stehen wir vor dem Hauptgebäude von Google.  Wetter immer noch toll, Logo toll, Menschen toll, alles toll. Wir gehen rein staunen hier, staunen dort. Sehen Menschen die in der riesigen Kantine mit ihren Familien Essen, die Sport machen, die zusammen lachen. Dahinter steckt die Philosophie von Google. Die Mitarbeiter sind alle gleich gestellt, sie können während der Arbeitszeit Sport machen, zum hauseigenen Frisör gehen, sich einen Snack holen, Mittag essen, mit ihren Freunden und Familien und das alles kostenlos, denn zufriedene Mitarbeiter sind bessere Mitarbeiter.

Nach ein paar Stunden bei Google, vielen Einblicken, gutes Mittag essen, interessanten Geschichten endet sich der erste Google Tag dem Ende entgegen.

Unser Fazit: Riesen Unternehmen, tolle Menschen, super Arbeitsbedingungen, aber um bei Google zu arbeiten, muss man Google leben, Google sein. Es war toll, Google erleben zu dürfen, nun wir freuen uns wieder in Good old Germany zu sein und mit tollen Kunden zu arbeiten. Denn unsere Kunden machen uns zu dem was die edologic auszeichnet.

Vielen Dank dafür und bis zum nächsten Blog-Eintrag

Ihre edologic